5 Tipps für bessere Automationen

Hier findest du den Original-Beitrag: 5 Tipps für bessere Automationen

Die üblichen Automation-Tipps kennt ihr wahrscheinlich schon – Zeitpläne, Anwesenheitserkennung, Szenen. Die gibt’s hier nicht. Stattdessen fünf Dinge, die kaum jemand nutzt, obwohl sie eure Automationen robuster, wartbarer und schlauer machen. Manche davon sind reine UI-Kniffe, bei einem wird’s etwas technischer – aber alles inklusive vollständigem, copy-paste-fertigem Code. Kurzer Hinweis vorweg: Alle Beispiele nutzen die…

Vielen Dank @olli für Deine zusammengefassten Tipps :+1:t2:

Ich meine für die Trigger-ID’s gibt es auch Regeln?? und hatte irgendwie Probleme mit einer Trigger-ID wie z.B. „Trigger-An“ und verwende seit langem nur noch „Kleinbuchstaben“ und „_“ und auf Zahlen verzichte ich vollkommen und so würde hier meine Trigger-ID „trigger_an“ lauten.

schon oft gelesen und jetzt endlich mal verstanden :+1:t2:

kann ich auch sehr empfehlen :+1:t2:

label_id ist mir vollkommen neu :slightly_smiling_face: Danke :+1:t2:

verwende ich auch sehr gerne und funktioniert sehr gut :+1:t2:

Ich habe vielleicht noch einen Zusatz, den ich auch gerne verwende, um aus Skripten heraus eine Automation zu triggern:

Im Skript

sequence:
  - event: meintrigger

In der Automation dann

triggers:
  - trigger: event
    event_type: meintrigger

VG und nochmals vielen Dank
Micha

die Label nutze ich auch dafür bestimmte geräte die wenn niemand daheim is ausgeschaltet werden. So muss man nicht jedes Gerät angeben sondern nur das Label verpassen

Ein Punkt, der mir bei meinen Automationen inzwischen sehr hilft, sind Schwellwerte über Helfer.

Gerade bei neuen Automationen weiß ich oft noch nicht genau, welcher Wert im Alltag wirklich gut funktioniert. Typische Beispiele sind bei mir:

  • Ab welcher Luftfeuchtigkeit soll der Entfeuchter starten?

  • Ab welchem Wert soll er wieder stoppen?

  • Wie lange soll ein Gerät mindestens laufen?

  • Wie lange soll es mindestens ausgeschaltet bleiben?

  • Ab welchem Helligkeitswert soll eine Beleuchtung reagieren?

  • Ab welcher Temperatur, Windstärke oder Bewölkung darf beispielsweise eine Markise fahren?

Solche Werte schreibe ich deshalb möglichst nicht fest in die Automation, sondern lege dafür Helfer wie input_number an. Die Automation verwendet dann einfach den aktuell eingestellten Wert aus diesem Helfer.

Ein einfaches Beispiel ist meine Lichtsteuerung. Statt fest in die Automation zu schreiben:

„Unter 900 Lux Licht einschalten“

liegt dieser Wert bei mir in einem Helfer. Stelle ich den Schwellwert im Dashboard von 900 auf 700 Lux, arbeitet die Automation direkt mit dem neuen Wert. Ich muss dafür weder die Automation öffnen noch irgendeinen YAML-Code ändern.

Besonders praktisch finde ich das bei neuen Automationen. Da merkt man oft erst nach einigen Tagen, ob ein Wert wirklich passt. Das Licht geht vielleicht etwas zu früh an, der Entfeuchter läuft zu lange oder eine Sperrzeit ist zu kurz. Dann kann ich den Wert schnell ändern und weiter beobachten.

Dafür habe ich mir ein eigenes Automations-Dashboard mit mehreren Ansichten gebaut. Eine Ansicht gehört dabei jeweils zu einer Automation oder zu mehreren Automationen, die zusammengehören.

Dort habe ich nicht nur die Schwellwerte, sondern auch die wichtigsten Informationen rund um die jeweilige Steuerung gesammelt. Zum Beispiel:

  • aktuelle Zustände und Sensorwerte

  • einstellbare Grenzwerte und Zeiten

  • Mindestlauf- und Mindestauszeiten

  • manuelle Sperren oder Pausen

  • einzelne Automationsbausteine zum Ein- und Ausschalten

  • Diagramme, um zu sehen, warum eine Automation reagiert hat

  • Schnellzugriffe für Geräte oder Funktionen

Bei meiner Luftfeuchtesteuerung sehe ich beispielsweise direkt die aktuelle Luftfeuchtigkeit und kann daneben Startwert, Stopwert, Mindestlaufzeit und Mindestauszeit einstellen.

Bei der Lichtsteuerung kann ich die Helligkeitsschwellwerte für verschiedene Bereiche direkt mit einem Schieberegler verändern.

Und bei der Markisensteuerung liegen dort unter anderem die Grenzwerte für Temperatur, Bewölkung, Wind, Windböen und Sonnenstand.

Der große Vorteil für mich ist: Die Logik bleibt in der Automation, die Feinabstimmung findet im Dashboard statt.

Dadurch muss ich nicht ständig einzelne Automationen suchen und bearbeiten. Außerdem sehe ich an einer Stelle direkt, welche Werte gerade gelten und wie sich die Automation aktuell verhält.

Gerade während der ersten Tage oder Wochen einer neuen Automation finde ich das extrem praktisch. Wenn alles irgendwann sauber eingependelt ist, fasse ich die Werte meistens kaum noch an – aber bis dahin spart mir das eine Menge Klickerei.

Moin @olli

ich wollte gerade Deinen genialen Tipp 5 ausprobieren und ein wenig damit testen und habe dabei festgestellt, das ich den Code über die Icons nicht richtig kopieren kann (zumindest wird bei mir kein Code eingefügt)

Vielleicht könntest du die Funktion der Icons nochmals überprüfen.

VG Micha

Hey Micha,

ich vermute, dass das hier im Forum war und nicht im eigentlichen Blogbeitrag ( 5 Geheimtipps für bessere Home-Assistant-Automationen ) oder? Ich habe das dahingehend jetzt gelöst, dass hier im Forum wirklich nur noch der Textauszug ist, wenn es sich eigentlich um einen vollwertigen Blogbeitrag handelt (das hatte ja schon an anderer Stelle zu „Problemen“ geführt und ich habe endlich die richtige Kombination aus Einstellungen gefunden :face_with_peeking_eye: )

Ich hoffe im Blogbeitrag klappt es - sonst muss ich da wohl auch nochmal ran :wink:

Vielen Dank für den wertvollen Hinweis erneut!

VG Olli

es war schon im Blogbeitrag. Ich habe es gerade erneut getestet und am PC mit Edge klappt es auch… auf dem iPad wird auch „Code copied!“ angezeigt aber eingefügt wird über die Companion-App nicht wirklich was sichtbares in die Automation (YAML-Mode)